Allgemeines
Was ist SolBox?
SolBox macht aus einem gewöhnlichen Warmwasserspeicher einen solaren. Er nimmt Sonnenenergie auf, wandelt sie in Strom um, regelt sie und gibt sie an den Heizstab des Speichers ab. Praktisch gesagt: SolBox erwärmt das Wasser in Ihrem Speicher mit Sonnenenergie.
Was SolBox nicht ist
Wer nur einen billigen Ersatz für einen günstigen Solarboiler sucht, ist mit SolBox falsch beraten. SolBox bietet erheblich mehr als ein herkömmlicher Solarboiler.
Was bietet SolBox darüber hinaus?
SolBox übernimmt die gesamte Warmwassersteuerung, ohne die Koch- und Wartungsprobleme einer klassischen Solarthermieanlage.
Welche Maße und welches Gewicht hat SolBox?
SolBox misst 20 × 20 × 10 cm und wiegt 4 kg.
Vorteile
Was sind die wichtigsten Vorteile von SolBox?
- Kocht nie
- Braucht keinerlei Wartung
- Sorgt für eine vollständige Warmwassersteuerung
Warum kocht SolBox nie?
SolBox erwärmt das Wasser über einen elektrischen Heizstab und ist damit ein elektrisches System. Wenn nötig, schaltet er einfach ab und schickt keine Energie mehr in den Speicher. So kommt es nie zu Kochen, Speicherschäden, Emailrissen oder ähnlichen Problemen.
Temperatur & Einstellungen
Auf welche Temperatur erwärmt SolBox das Wasser?
SolBox bringt die Solarwärme einen Schritt weiter: Er erreicht die vom Nutzer eingestellte Temperatur. In der App wählen Sie die gewünschte Wassertemperatur, und das System stoppt die Wärmeproduktion, unabhängig von der Sonneneinstrahlung.
Warum verbessert die Wahl der Warmwassertemperatur den Wirkungsgrad?
SolBox erlaubt zwei getrennte, unabhängige Solltemperaturen: eine für die kostenlose solare Warmwasserbereitung und eine andere für die Zusatzquelle, deren Energie abgerechnet wird.
Wie wählt man die Warmwassertemperatur sinnvoll?
Für die Solarproduktion: Wählen Sie die höchstmögliche Temperatur (85 °C). Der Gedanke: Warmwasser entsteht, wenn die Sonne da ist, und wird verbraucht, wenn es gebraucht wird. Wo Kalk ein Thema ist oder kein Thermostatmischer sitzt (Gefahr von 85 °C am Hahn), wählen Sie eine niedrigere Temperatur.
Für die Zusatzquelle: Da diese Energie abgerechnet wird, gibt es keinen Grund, den ganzen Speicher hoch aufzuheizen. Geben Sie nur so viel nach, dass eine ausreichende Temperatur erreicht wird, meist 45 bis 50 °C.
Kalk
Wie wirkt sich SolBox auf die Verkalkung des Speichers aus?
Kalk bildet sich ab 43 bis 50 °C, je nach Region und Wasserhärte. Mit SolBox können Sie eine Wassertemperatur wählen, die die Kalkbildung in Gegenden mit hartem Wasser verringert.
Wie steht es um Kalk am Heizstab?
Wir können keine völlige Kalkfreiheit am Heizstab zusichern. Zusichern können wir, dass der Heizstab für dieselbe Energiemenge bei deutlich niedrigerer Temperatur und über deutlich längere Zeit arbeitet, sodass sich um Größenordnungen weniger Kalk ansetzt als bei einer klassischen Solarthermieanlage oder einem netzbetriebenen Heizstab.
Spannung & Stromversorgung
Mit welcher Gleichspannung der Module arbeitet SolBox?
Im eigenversorgten Betrieb arbeitet SolBox mit höchstens zwei Modulen. Mit externer Versorgung sind bis zu 210 V Gleichspannung möglich.
Wie wird SolBox mit Strom versorgt?
SolBox kann sich aus den Modulen selbst versorgen, solange höchstens zwei Module in Reihe liegen. Auch 2+2 Module parallel sind möglich. Bei mehr Modulen braucht es ein externes Netzteil mit 12 V und 3 W.
Wie schaltet man die Versorgung von SolBox um?
Um von Eigenversorgung auf externe Versorgung umzustellen, ziehen Sie den Jumper am Versorgungseingang unter der Hauptabdeckung ab.
Wann braucht SolBox eine externe Stromversorgung?
Eine externe Stromversorgung ist nur nötig, wenn SolBox eine externe Wärmequelle ansteuern soll. Sie erlaubt ihm, auch ganz ohne Sonne ins Internet zu gehen und sein Relais zu schalten. Wird keine Zusatzquelle genutzt, muss das Gerät nicht ans Netz.
Welchen Vorteil bietet SolBox im eigenversorgten Betrieb?
Die eigenversorgte Bauweise von SolBox folgt der 80/20-Regel: 20 % der Kunden verursachen 80 % der Probleme. Mit einem eigenversorgten SolBox gilt:
- Sie müssen einem Kunden nie erklären, warum seine Stromrechnung im Winter hoch war, obwohl er „kostenloses“ solares Warmwasser hat.
- Kein Kunde kann Ihnen vorwerfen, das Wasser sei aus dem Netz erwärmt worden.
- Ein eigenversorgter SolBox lässt sich in Ferienhäusern, Wohnwagen, Berghütten und überall dort einbauen, wo Warmwasser ohne Netzanschluss gebraucht wird.
Sicherheit
Kann SolBox einen Stromschlag verursachen?
Ein Stromschlag aus dem Netz entsteht, wenn Strom über den Körper zur Erde fließt, was möglich ist, weil der Netz-Neutralleiter geerdet ist.
Bei SolBox sind die beiden PV-Leitungen nicht geerdet, ein Stromschlag ist damit praktisch ausgeschlossen. Aus demselben Grund wird auf der Gleichstromseite einer PV-Anlage kein Fehlerstromschutzschalter eingebaut.
Ist bei SolBox ein Sicherheitsthermostat vorgeschrieben?
SolBox ohne Sicherheitsthermostat einzubauen ist nicht zulässig. Dieses Thermostat spricht bei der eingestellten Temperatur an und trennt die Versorgung. Zum Wiedereinschalten ist ein Handrückstellen nötig.
Kann ein Regelthermostat mit SolBox verwendet werden?
SolBox hat einen eigenen Temperaturfühler, mit dem er entscheidet, ob Energie in den Speicher geht. Handelsübliche Speicherthermostate sind für Wechselstrom gebaut und nicht für Gleichspannung zugelassen.
Ein solches Thermostat lässt sich als zusätzliche Sicherheit einbauen, eingestellt auf eine höhere Temperatur als die Elektronik von SolBox.
Wichtig: SolBox kann die Funktion des Sicherheitsthermostats unter keinen Umständen ersetzen. Ebenso wenig kann ein Regelthermostat je ein Sicherheitsthermostat ersetzen.
Montage
Braucht eine ordentliche Anlage ein zusätzliches Modul?
SolBox wird betriebsfertig geliefert, samt Überspannungsableiter und 20-A-Gleichstromsicherung. In der Regel genügt das für die Elektroinstallation. Beachten Sie in jedem Fall die geltenden Vorschriften und Ihren Installateur.
Welche Leitungsquerschnitte braucht SolBox?
Auf der Gleichstromseite bleibt SolBox unter 20 A. Üblich ist ein Querschnitt von 4 mm², mit 6 mm² sind die Verluste deutlich geringer. Die Wahl liegt beim Installateur, nach den anerkannten Regeln der Technik.
Wie viele Meter Leitung darf die Modulseite haben?
In der Praxis lassen sich auf der Modulseite viele Meter Leitung verlegen. Das ist bei Dach- und Freiflächenanlagen seit Jahren gängig. Es gibt Anlagen mit fast 100 Metern Leitungsweg.
Richtwerte für die Verluste bei voller Sonne:
- Leitung 6 mm²: 0,3 % je 10 Meter
- Leitung 4 mm²: 0,68 % je 10 Meter. Wenn das der einzig mögliche Weg ist, sind diese Verluste vertretbar.
Wo dürfen die Modulleitungen von SolBox verlegt werden?
Die Leitungen können praktisch überall verlegt werden, solange UV-beständiges Solarkabel für Gleichstrom verwendet wird. Sie dürfen unter Dachziegeln, in Leerrohren, in Luftkanälen oder neben Netzleitungen laufen.
In einer Anlage, die wir in einem Video zeigen, wurde die Leitung durch das Ø16-Rohr einer stillgelegten Solarthermieanlage gezogen. Der Leitungsweg ist nur durch die Fantasie des Installateurs begrenzt.
Wie lang darf die Leitung am Ausgang von SolBox sein?
Ausgangsseitig wird SolBox mit rund 1,5 Metern bereits montierter Leitung geliefert, dazu ein Fühlerkabel von etwa 1,5 Metern. SolBox darf deshalb höchstens 1,5 Meter vom Speicher entfernt sitzen.
Wie lange dauert eine übliche Montage?
Eine übliche Montage dauert rund 40 % weniger als bei einer klassischen Solarthermieanlage. SolBox hat keine Flüssigkeiten, keinen schweren Speicher, der aufs Dach muss, und keine Rohrleitungen. Kabel zu verlegen ist deutlich einfacher und schneller als Rohre.
Einbaubedingungen
Wo muss SolBox montiert werden?
SolBox muss an einem trockenen, vor Feuchtigkeit geschützten Ort montiert werden.
Kann er im Freien montiert werden?
Ja, überall dort, wo die Luftfeuchte 90 % nicht übersteigt.
Welche Betriebstemperaturgrenzen hat SolBox?
Die untere Temperaturgrenze soll Kondensation vermeiden. Übersteigt die obere Temperatur 35 °C, kann die Leistung wegen Erwärmung sinken.
Kompatibilität
Welche PV-Module braucht SolBox?
SolBox arbeitet mit jedem PV-Modul zwischen 450 und 720 W, ohne Einschränkung bei Hersteller oder Typ.
Mit welchen Warmwasserspeichern ist SolBox kompatibel?
SolBox passt zu jedem Warmwasserspeicher. Empfohlen werden 150 Liter und mehr, nach derselben Logik wie bei einer klassischen Solaranlage: Es wird erwärmt, wenn die Sonne da ist, gespeichert und bei Bedarf verbraucht.
Modulanschlüsse & Kapazität
Welche Modulkonfigurationen gibt es und welche Speichergrößen decken sie ab?
2 Module in Reihe: Eigenversorgt; deckt im Sommer 150 Liter.
2+2 Module (2 in Reihe, 2 parallel): Eigenversorgt; deckt 200 Liter bei verlängerter Saison (über den Sommer hinaus, in Herbst und Frühjahr) oder 150 Liter bei teilweiser Bewölkung.
3 Module in Reihe: Deckt im Sommer 150 und 200 Liter mühelos ab.
6 Module (3+3 in Reihe): Maximale SolBox-Leistung: deckt 300 Liter auch bei teilweiser Bewölkung, mit möglichst langer Betriebssaison.
Warum begrenzt SolBox die Modulzahl nicht nach der Speichergröße?
Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Solarthermie: SolBox koppelt die Modulzahl nicht an die Speichergröße. In klassischen Anlagen gibt es diese Grenze, um das Kochen im Sommer zu verhindern. SolBox ist ein elektrisches System: Wenn es nicht produzieren soll, schaltet es einfach ab. Sie können 6 Module an einen 80-Liter-Speicher hängen und selbst in mondhellen Nächten Warmwasser haben.
Heizstab
Welchen Heizstab braucht der Warmwasserspeicher?
Axinar bietet eigene Heizstäbe an, deren elektrische Werte genau auf die beste SolBox-Leistung ausgelegt sind.
Muss zwingend der Axinar Heizstab verwendet werden?
Nein. Wir wollen Techniker weder an unsere Teile binden noch einen Service verzögern. Alternativ lässt sich ein dreiphasiger Heizstab mit 9 oder 12 kW verwenden, dessen 3 Wicklungen parallel geschaltet werden: Der Widerstand sinkt auf ein Drittel einer Einzelwicklung und passt zur SolBox-Spannung.
Arbeitet SolBox mit dem vorhandenen Heizstab oder muss dieser getauscht werden?
Er arbeitet mit einem vorhandenen Heizstab, sofern dieser den Anforderungen entspricht. Mit dem falschen Heizstab sinkt die Leistung, für die Übergangszeit bis zum Tausch reicht es aber.
Warum verkürzen die vielen Leistungsschwankungen die Lebensdauer des Heizstabs nicht?
Ein Heizstab hat keine aktive Rolle, er wandelt Strom einfach in Wärme um. Wäre der Heizstab eine Glühlampe, würden Sie an einem bewölkten Tag sehen, wie sie flackert wie eine Lichterkette. Ein Heizstab im Wasser hat mit diesen Schwankungen jedoch nicht das geringste Problem.
Zusätzliche Wärmequelle
Wie genau arbeitet die zusätzliche Wärmequelle?
SolBox hat ein eingebautes Relais mit potenzialfreiem Kontakt für 250 V / 3 A. Dieser Kontakt genügt, um eine weitere Wärmequelle anzusteuern.
Welche Quellen kann SolBox direkt ansteuern?
Jede Quelle, die nur ein Signal mit geringem Strom braucht. Soll ein netzbetriebener Heizstab für die Warmwasserbereitung angeschlossen werden, ist ein externes Leistungsrelais nötig.
Wie viele verschiedene Befehle kann SolBox geben?
SolBox kann die Warmwasserbereitung auf zwei Arten anfordern:
Geplante Uhrzeit: Es wird eine feste Uhrzeit eingestellt; falls nötig, schaltet die Zusatzquelle ein und bringt das Wasser auf die gewünschte Temperatur, danach geht das System wieder in Bereitschaft.
Zeitfenster: Es wird ein Zeitfenster festgelegt, in dem SolBox so oft schalten kann, wie nötig.
Was passiert bei bewölktem Wetter oder im Winter?
Genau hier liegt der große energetische Vorteil von SolBox. Das System liefert so viel Energie, wie es kann, den Rest ergänzt die Zusatzquelle automatisch. Der von SolBox erzeugte Anteil ist stets der größtmögliche und bleibt unberührt, ohne Ventilwechsel und ohne Handeingriff.
Leistung & Betrieb
Welche Mindestleistung kann SolBox erzeugen?
SolBox startet beim ersten Licht und produziert von 10 W bis zum Maximum. 10 W erwärmen das Wasser natürlich nicht, aber das System holt noch das letzte Joule heraus.
Wie reagiert SolBox auf wechselnde Einstrahlung?
Ein großer Vorteil von SolBox, den keine andere Solarquelle bietet: Er reagiert innerhalb von 10 Sekunden auf wechselnde Einstrahlung. Selbst wenn die Wolken nur ein paar Minuten aufreißen, holt SolBox in diesem Fenster das Maximum heraus und füllt den Speicher mit so viel kostenloser Energie wie möglich.
Wie oft pro Sekunde regelt SolBox seine Leistung nach?
Das MPPT von SolBox findet den optimalen Arbeitspunkt zweimal pro Sekunde. Seine Reaktion auf wechselnde Einstrahlung ist praktisch sofort und ungleich schneller als bei klassischen Solaranlagen.
Wie viel mehr Energie liefert SolBox gegenüber einem üblichen Wechselrichter oder Laderegler?
Je nach Bedingungen, besonders an teilweise bewölkten Tagen, liefert SolBox bis zu 10 % mehr Energie. Das ist keine Werbeaussage, sondern Realität. SolBox folgt keiner Ladekurve und keinem Netzsynchronisationsprofil. Er kann die Leistung buchstäblich in Sekunden zwischen Maximum und Minimum ändern, weil die Energie in einen Heizstab geht und nicht in eine übliche elektrische Last.
Batterien & Wechselrichter
Arbeitet SolBox mit Batterien?
In einer Inselanlage kann er aus Batterien versorgt werden, zieht dabei aber dauerhaft 3 W. Ohne zusätzliche Energiequelle für Warmwasser ist es in einer Inselanlage sinnvoller, ihn auf Eigenversorgung zu stellen, damit die Batteriereserve nicht schrumpft.
Kann überschüssige Energie nach dem Aufheizen in Batterien gehen?
No, aus zwei Gründen:
Unwirtschaftlich: Bleiben 2 kWh übrig, vergrößern Sie einfach den Speicher. In Wasser gespeicherte Energie kostet je kWh rund 140-mal weniger als in Batterien gespeicherte.
Technische Grenze: SolBox erzeugt keinen ladefähigen Strom, sondern nur ein PWM-Signal, das für einen Heizwiderstand ausgelegt ist.
Ist SolBox ein Wechselrichter?
Nein. SolBox gibt kein 220 V Wechselstrom aus, sondern einen Gleichstromimpuls. Jedes angeschlossene Gerät, das kein einfacher Heizwiderstand ist, wird sofort zerstört, entweder das Gerät oder SolBox.
Kann SolBox Batterien laden?
No. SolBox hat eingangsseitig ein MPPT, folgt ausgangsseitig aber keiner Ladekurve. Er erzeugt ein PWM-Signal, das nur für einen Heizwiderstand taugt. Am wahrscheinlichsten ist die sofortige Zerstörung der Batterie oder des SolBox. Er ist nicht dafür ausgelegt, an seinem Ausgang irgendeine Energiequelle zu haben.
Garantie & Service
Welche Garantie hat SolBox?
SolBox hat 10 Jahre Garantie, die erwartete Lebensdauer liegt bei 25 Jahren.
Was passiert bei einem Defekt? Gibt es Service?
SolBox wird zu 100 % in Griechenland entwickelt und gefertigt, von uns. Deshalb können wir alles reparieren, was an seiner Platine auftreten kann.
Kann SolBox das Net Metering oder Net Billing des Hauses beeinflussen?
Nein. SolBox hat keinerlei Verbindung zum Netz, an dem das Haus hängt, und kann Net Metering oder Net Billing daher in keiner Weise beeinflussen.
App
Was sieht der Endnutzer in der App?
Mit einer Endnutzerlizenz zeigt die App die wichtigsten Messwerte, den Gerätezustand sowie Steuerung und Status der Zusatzquelle. Sie überfrachtet den Nutzer nicht mit unnötigen technischen Angaben.
Was sieht der Techniker oder Installateur in der App?
Mit einer Installateurslizenz zeigt die App zusätzliche Messwerte, Spannung, Strom, Ausgangsleistung, Betriebstemperatur und mehr, für die Geräte, die der Endnutzer freigegeben hat.
Welche nützlichen Informationen bekommt der Techniker aus der App?
Der Techniker weiß genau, worin die Störung besteht und wie sich die Anlage verhält. Er kommt also bestens vorbereitet an, weiß vorab, welche Teile er braucht und was zu tun ist.
Wie viele SolBox-Geräte kann ein Konto verwalten?
Ein Konto kann beliebig viele Geräte verwalten. Jedes Gerät lässt sich frei benennen, damit es leicht zu erkennen ist.
Kann der Techniker den Geräten seiner Kunden unterschiedliche Namen geben?
Ja. Der Techniker kann jedem Gerät einen eigenen Namen geben, unabhängig vom Namen des Kunden, um leicht zu erkennen, welches Gerät zu wem gehört.
Für welche Plattformen gibt es die App?
Die App läuft auf allen Plattformen (iOS, Android, Rechner), denn sie ist eine Single Page Application.
In wie vielen Sprachen gibt es die App?
Die App gibt es in 4 Sprachen und lässt sich auf Wunsch leicht in jede weitere übersetzen. Das ist eine Grundvoraussetzung für den Export.
Gibt es in der App einen Ertragsverlauf?
Ja. Der Nutzer sieht den Gesamt- und Tagesverlauf. Der Techniker kann jeden einzelnen Tag über 30 Tage einsehen, samt Mittelwerten und Ertragskurven.
Wie erkennt ein Techniker ein bestimmtes Gerät, wenn an einem Ort mehrere SolBox installiert sind?
Der Techniker tippt in der App auf „Identifizieren“ und sieht die LEDs genau dieses Geräts in einem eindeutigen Muster blinken.
Gibt es Montagevideos?
Noch nicht, sie sind aber geplant.
Selbstdiagnose & Warnungen
Hat SolBox eine Selbstdiagnose?
Ja. SolBox prüft jede Sekunde 15 verschiedene Funktionen und Zustände, um den eigenen Betrieb zu überwachen.
Wer wird über Störungen informiert?
Hat der Endnutzer in der App zugestimmt, kann der von ihm gewählte Techniker automatische Meldungen erhalten und den Zustand des SolBox aus der Ferne verfolgen.
Kann der Eigentümer den verbundenen Techniker wechseln?
Selbstverständlich. Der Hauptinhaber des Kontos entscheidet, mit wem er das Gerät teilt und welche Rechte jeder erhält.
Erkennt SolBox Verschattung?
Ja. Seine Ertragskurve folgt der Einstrahlung des Tages, an einem klaren Tag als saubere Glockenkurve. Ein Leistungseinbruch, der immer zur gleichen Zeit auftritt, deutet auf Verschattung hin.
Kann SolBox die an einem Tag verlorenen kWh berechnen?
Ja. Da er stets mit voller Leistung produziert und abschaltet, sobald das Wasser die Zieltemperatur hat, kann er die verlorenen kWh je Tag linear interpolieren. So sieht der Techniker leicht, ob weitere Module oder ein größerer Speicher nötig sind.
Datenschutz
Was sieht das Unternehmen vom Gerät?
Das Unternehmen sammelt Daten der verbundenen Geräte auf einem eigenen europäischen Server, doch die Daten sind anonym. Wir sehen Geräte, Verbrauch, Erzeugung, Ertragskurven und so weiter, können aber nicht erkennen, welches Gerät wem oder welchem Konto gehört.
Wie kann das Unternehmen mit nur anonymen Daten Unterstützung leisten?
Wer wegen Unterstützung anruft oder schreibt, muss die Seriennummer des Geräts nennen. Damit können wir das Gerät eindeutig zuordnen.
Wie lange werden die anonymen Daten gespeichert und warum?
Für verlässlichen Service und nützliche Hinweise speichern wir die Daten 30 Tage. Dieser Verlauf liefert alles, was wir brauchen, um ein Problem schnell und sauber zu lösen.
WLAN-Verbindung
Funktioniert SolBox ohne Internetverbindung?
Selbstverständlich. Die Warmwasserbereitung arbeitet völlig eigenständig und braucht keine Verbindung.
Mit welcher Art WLAN ist SolBox kompatibel?
SolBox arbeitet mit jedem WLAN, ohne Einschränkung.
Ist eine Ethernet-Verbindung möglich?
Nein, eine Ethernet-Verbindung gibt es nicht.
Wann wird eine WLAN-Verbindung gebraucht?
Wenn die Zusatzquelle so eingestellt ist, dass zu bestimmten Zeiten Warmwasser bereitstehen soll, wird eine Internetverbindung gebraucht. Fällt sie aus, endet die Zeitsteuerung nach dem nächsten Neustart.
Was passiert, wenn das WLAN tagsüber ausfällt?
SolBox behält die Zeitsteuerung vorübergehend, bis das Gerät neu startet.
Warum läuft die Zeitsteuerung nach einem Neustart ohne WLAN nicht weiter?
Aus Sicherheitsgründen soll der Nutzer auch dann eingreifen können, wenn ein Automatikprogramm läuft. Das System hält die Zeitsteuerung vorübergehend vor, falls das Internet kurz ausfällt, nimmt sie nach einem Neustart aber nicht automatisch wieder auf.
Neustart & Updates
Wie oft startet SolBox neu?
Der eigenversorgte SolBox startet jedes Mal neu, wenn der Tag endet und die Erzeugung aufhört. Die extern versorgte Ausführung ist so programmiert, dass sie jeden Abend neu startet.
Erhält SolBox Updates?
Ja. SolBox sucht jeden Morgen nach Updates. Ein neues Update bringt Funktionen oder behebt einen möglichen Fehler und ist für den sicheren Betrieb wichtig. Der Vorgang läuft automatisch.
Frostschutz
Hat SolBox eine Frostschutzfunktion?
Ja. Selbst bei inaktiver Zeitsteuerung fordert das System die Zusatzquelle automatisch an, sobald eine Wassertemperatur unter 5 °C erkannt wird, bis 8 °C erreicht sind. Das ist ein zusätzlicher Frostschutz für die Anlage.
Ist der Frostschutz garantiert?
Nein. Es lässt sich nicht garantieren, dass sie eine Anlage unter allen Umständen rettet, sie wirkt als zusätzliche Maßnahme. Je nach Anlage sind weitere Vorkehrungen zu treffen.
Qualifikation des Installateurs
Gibt es ein Zertifizierungsprogramm für Installateure?
Ja, ein Zertifizierungsprogramm gibt es. Es ist wertvoll und zeigt, dass der Installateur das Produkt kennt. Nicht zertifizierte Installateure sind aber nicht ausgeschlossen, die Wahl liegt beim Kunden.
SolBox oder Mikrowechselrichter & Solar-Router
Was ist ein Solar-Router und wie arbeitet er?
Ein Solar-Router ist ein Gerät, das zusammen mit einem Mikrowechselrichter arbeitet. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Module in Wechselstrom und speist ihn ins Hausnetz. Der Solar-Router erkennt einen Überschuss und leitet ihn über einen Dimmer (Triac) zum Heizstab des Warmwasserspeichers.
Warum schickt ein Solar-Router nur bei Überschuss Energie zum Warmwasserspeicher?
Der Mikrowechselrichter deckt zuerst den Bedarf des Hauses. Nur der Rest geht zum Warmwasserspeicher. Laufen Waschmaschine, Backofen oder Klimageräte, bleibt nichts übrig. Bei SolBox sind die Module ausschließlich für Warmwasser da und konkurrieren mit keinem anderen Verbraucher.
Kann ein Solar-Router im Winter Wasser erwärmen?
Im Winter liefern die Module selten genug, nicht einmal für den Grundbedarf des Haushalts. Es gibt keinen Überschuss, also schickt der Router nichts zum Warmwasserspeicher. SolBox nutzt jedes Watt, das das Modul erzeugt, und seien es nur 10 W.
Reichen 800 W aus einem Mikrowechselrichter, um Wasser zu erwärmen?
Steckerfertige Mikrowechselrichter sind in Europa auf 800 W Wechselstrom begrenzt. Ein Heizstab im Speicher arbeitet mit 2.000 bis 4.500 W. Selbst wenn die gesamte Energie zum Speicher ginge, wären 800 W bei Weitem zu wenig. SolBox nimmt bis zu 6 Module (rund 3.500 W) auf, ohne regulatorische Grenze, weil er nicht am Netz hängt.
Braucht ein Solar-Router einen Netzanschluss?
Ja. Ein Mikrowechselrichter kann ohne Netz nicht arbeiten, weil er sich auf 50 Hz synchronisieren muss. Fällt der Strom aus oder fehlt der Anschluss, steht er still. SolBox versorgt sich aus den Modulen und arbeitet überall dort, wo Sonne ist.
Wie aufwendig ist der Einbau eines Solar-Routers?
Ein Solar-Router braucht einen Mikrowechselrichter, einen Stromwandler im Verteiler, einen Funksender, einen Netzanschluss und eine WLAN-Einrichtung zwischen den Komponenten, also einen Eingriff der Elektrofachkraft im Verteiler. Bei SolBox wird alles gesteckt, ein Eingriff im Verteiler entfällt.
Bringt ein Solar-Router Oberschwingungen ins Hausnetz?
Ja. Der Triac des Solar-Routers schneidet die Sinuswelle an und erzeugt Oberschwingungen, die empfindliche Geräte stören können. SolBox arbeitet ausschließlich mit Gleichstrom und wirkt sich auf das Hausnetz überhaupt nicht aus.
Verlangt ein Mikrowechselrichter Formalitäten?
Ein Mikrowechselrichter wird ans Netz angeschlossen und muss in vielen europäischen Ländern beim Netzbetreiber angemeldet werden. SolBox hat mit dem Netz nichts zu tun: keine Unterlagen, keine Anmeldung.